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Filmempfehlung: Dem Himmel einen Schritt näher

Das Gebiet zwischen Bad Wurzach, Vogt, Waldburg und dem Altdorfer Wald ist der Übergangsbereich vom Oberschwäbischen zum Westallgäuer Hügelland. Landschafts- und Naturschutzgebiete, Drumlins, bewaldete Hügelketten, Moorlandschaften, das grüne Juwel Oberschwabens, Burgen, und einmalige Panoramen stellt Hobbyfilmer Alexander Knor (Ziegelbach) in seinem 2. Film „Dem Himmel einen Schritt näher“ vor. Aus unbekannten Blickwinkeln wird diese überwiegend landwirtschaftlich geprägte Region vorgestellt und auch welche Gefahren und mögliche Einschnitte ihr drohen. Der Untertitel „Wenn Fortschritt auf Landschaft trifft“ weist auf diese möglichen und gravierenden Veränderungen hin. Speziell das Gebiet um den Waldburger Rücken ist hier in das Blickfeld von Industrie, Investoren und Politiker gerückt. Auch die Region um Bad Wurzach könnte in dieses Blickfeld geraten. Erleben sie diese Gebiete und die drohenden Veränderungen mit eindrucksvollen Film- und Drohnenaufnahmen. Der Film entstand in Zusammenarbeit mit dem Verein Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald e.V.

Nach Aufführungen u.a. in Baienfurt, Bergatreute, Bad Waldsee, Weingarten, Altann, Kisslegg, Bad Wurzach, Achberg, Ravensburg und Vogt sind derzeit keine weiteren Vorführungen geplant.

7.3.2022 Petition unterschreiben

Regenerative Energie „Ja“ – aber nicht auf kostbarem Grünland im Allgäu!

Jeden Tag gehen mehrere Hektar Flächen verloren. Sei es durch den Ausbau von Wohn- und Gewerbegebieten, Straßennetzen und jüngst dem Ausbau regenerativer Energie in Form von Photovoltaik-Freiflächen- und Windkraftanlagen. Die Folge: landwirtschaftliche Produktionsflächen, die regionale Produkte und Existenzen sichern; Lebensräume und Futterflächen für Tiere sowie Rückzugs- und Erholungsräume für Menschen schwinden immer weiter!

240 Meter Höhe

Initiativen in der Region Allgäu - Oberschwaben

Sofern eine Homepage vorhanden ist, führen die Links direkt zur Homepage der aufgeführten Initiativen!

BI „lebensraum-natur-bewahren“ (Aitrach)

BI Landschaftsschützer (Bad Wurzach)

BI Wurzacher Becken (Bad Wurzach)

BI Lebenswerter Haistergau (Haisterkirch)

ELK – Entwicklung Lebensraum Kißlegg

BI Lebensraum Röschenwald

Pro Natur Bürsten

Kiesabbau Maselheim

Liste wird demnächst ergänzt

Emailkontakt: info(at)landschaftsschuetzer.de

Diskussionsveranstaltung zur Windenergie in Aitrach am 8. November 2021

Die Bürgerinitiative „lebensraum-natur-bewahren e.V.“ war auf dem Podium und mit einem Stand vertreten. Bericht folgt

Hier kann die Präsentation der Bürgerinitiative angesehen werden.

Kinofilm "End of Landschaft" am Sonntag, 14.11. 2021 und 22.11.2021 in Wangen

Das Netzwerk Naturschutz Allgäu-Oberschwaben hatten die Filmvorführung angeregt und haben die Vorführungen angesehen. 

Sonntag, 14.11.2021  11:00 Uhr

Montag,  22.11.2021  19:30 Uhr

„Netzwerk Naturschutz Allgäu-Oberschwaben“ stellt Fragen an Landespolitiker

Mit einem Katalog von 25 Fragen hat sich das im vergangenen Herbst formierte „Netzwerk Naturschutz Allgäu Oberschwaben“ an die neu gewählten regionalen Abgeordneten der Regierungsparteien in Stuttgart, GRÜNE und CDU, gewandt.

Das Netzwerk aus unterschiedlichen Bürgerinitiativen der Raumschaft Allgäu-Oberschwaben spricht aktuell für neun Bürgerinitiativen, darunter die „BI Lebenswerter Haistergau e.V.“, die „BI Lebensraum Röschenwald e.V.“, die „BI Natur- und Kulturlandschaft Altdorfer Wald e.V.“ oder die “lebensraum-natur-bewahren e.V. Aitrach“.

Als kommissarischer Sprecher des neu formierten Netzwerks, das zukünftig eine Naturschutz-Dachverbandsfunktion in der Region einnehmen soll, fungiert Armin Kohler von der BI Entwicklung Lebensraum Kißlegg e.V. (ELK). „Leider konnten wir unter Pandemie-Bedingungen unseren organisatorischen Aufbau noch nicht so vorantreiben, wie wir es geplant hatten. Umso mehr hat es mich gefreut, dass es uns in zahlreichen Online-Meetings gelungen ist, zu einer gemeinsamen Linie der BI s zu finden. Auch über die nun den Abgeordneten und der Öffentlichkeit präsentierten Fragen herrschte erfreulich schnell Konsens“, so Armin Kohler.

Ausdrücklich hervorheben möchten die BI s, dass sie sehr wohl die Sorge um den Klimawandel teilen. Allerdings halten sie große Windkraftanlagen in Schwachwindgebieten, wo sie oft nur ein Drittel des Stromertrags einer WKA im Meer erreichen, für nicht zielführend. Darüber hinaus muss auch der Gesundheitsschutz von Anwohnern Vorrang haben. Gleiches gilt für PV-Großanlagen auf Wiesen und Feldern, die das Netzwerk lieber auf bereits versiegelten Flächen, wie z.B. Gebäuden und Parkplätzen, sehen würde. Wie einigen der an die Politiker übermittelten Fragen zu entnehmen ist, bestehen bei den Naturschützern neben der Sorge um Mensch, Fauna und Flora, auch erhebliche Zweifel an den Umsetzungsschritten der propagierten Energiewende. „Insbesondere das Thema‚ saisonale Speicher‘ für das geplante Heizen mit Strom im Winter halten wir für völlig unterschätzt“, so der kommissarische Sprecher Kohler. „Vor allem sind wir aber auch gespannt, wie die vier angeschriebenen Abgeordneten Manne Lucha, Petra Krebs, Raimund Haser und August Schuler ihren Einfluss in Stuttgart zum Wohle unserer Landschaft einsetzen wollen und wie sie sich das geplante Biosphärengebiet Allgäu vorstellen“. Die Schreiben gingen den Abgeordneten Anfang dieser Woche zu. 

 Kißlegg, den 30.06.2021

Karte mit den Bürgerinitiativen

Wir trauern um unsere engagierte Mitstreiter